Porsche 911 Carrera 4

11-09-2019  |  Autor:

Nach dem 911 Carrera erweitert Porsche sein Basisprogramm um Modelle mit Allradantrieb: das 911 Carrera 4 Coupé und das 911 Carrera 4 Cabriolet.

Porsche 911 Carrera 4

Der 3,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit Doppelturbo leistet wie bei den 911 Carrera-Modellen mit Heckantrieb in den Carrera 4-Versionen 283 kW / 385 PS bei 6.500 U / min. Das maximale Drehmoment von 450 Nm steht in einem weiten Bereich von 1.950 bis 5.000 Umdrehungen zur Verfügung, was sowohl der Leistung als auch der täglichen Verwendbarkeit zugute kommt.

Mit dem 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe PDK beschleunigt das 911 Carrera 4 Coupé in 4,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km / h (911 Carrera 4 Cabriolet: 4,4 Sek.). Das optionale Sport Chrono-Paket verkürzt diesen Sprint um weitere 0,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 291 km / h für das Allrad-Coupé und 289 km / h für die offene Version.

Verbessertes Vorderachsgetriebe für bessere Leistung

Der neue 911 Carrera 4 verfügt wie der 911 Carrera 4S über ein ausgereiftes Getriebe an der Vorderachse. Die Kupplung und das Differential sind jetzt wassergekühlt und haben verstärkte Kupplungsscheiben für eine höhere Belastbarkeit. Das erhöhte Drehmoment an der Kupplung verbessert die Positioniergenauigkeit der Kupplung und damit die Leistung an der angetriebenen Vorderachse. Der verbesserte Vorderachsantrieb in Kombination mit dem Porsche Traction Management (PTM) fördert nicht nur die Schneetraktion, sondern auch auf nasser und trockener Straße.

Perfekte Fahrdynamik

Das neue 911 Carrera 4 Coupé und das 911 Carrera 4 Cabriolet sind serienmäßig mit PASM (Porsche Active Suspension Management) ausgestattet. PASM passt die Dämpfereigenschaften mit den Einstellungen "Normal" und "Sport" an. Dies verändert den Fahrkomfort und das Fahrverhalten. Eine vollvariable, elektronisch gesteuerte Differenzialsperre für die Hinterachse inklusive Porsche Torque Vectoring (PTV) - serienmäßig beim 911 Carrera S und 4S - ist für die neuen 911 Carrera 4 Modelle gegen Aufpreis erhältlich. Wie die anderen Versionen des 911 sind auch die Modelle mit Allradantrieb serienmäßig mit dem innovativen WET-Modus ausgestattet. Diese Funktion erkennt mit Hilfe von Sensoren in den Vorderradkästen automatisch eine nasse Fahrbahn und weist den Fahrer durch ein Signal darauf hin, das System in den WET-Modus zu versetzen. Wenn der Fahrer dies tut, werden unter anderem das Porsche Stability Management (PSM), das Porsche Traction Management (PTM) und das Ansprechverhalten des Antriebs auf maximale Fahrstabilität eingestellt.

Die neuen 911 Carrera 4-Modelle haben 235/40 ZR-Reifen auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern und 20-Zoll-Räder mit 295/35 ZR-Reifen auf der Hinterachse. Weitere 20- und 21-Zoll-Radkombinationen sind optional erhältlich. Der 911 Carrera 4 hat 330 Millimeter Bremsscheiben mit schwarzen, feststehenden Vierkolben-Monoblock-Bremssätteln an beiden Achsen. Die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) ist optional erhältlich.

Unverwechselbares Design

Äußerlich sind die neuen 911 Carrera 4-Modelle nahezu identisch mit den anderen Varianten der achten 911-Generation. Der einzige Unterschied zu den Modellen mit Heckantrieb sind die verchromten Einsätze im Lüftungsgitter des Motorventils. Im Vergleich zum 911 Carrera 4S zeichnet sich der 911 Carrera 4 auch durch die einzelnen Auspuffrohre der Abgasanlage aus. Eine Sportauspuffanlage mit zwei ovalen Endrohren ist gegen Aufpreis erhältlich. Der hochwertige Innenraum mit dem 10,9-Zoll-Touchscreen und den überarbeiteten Sitzen teilt sich den 911 Carrera 4 Coupé und das 911 Carrera 4 Cabriolet mit den anderen 911-Versionen.

Quelle / Foto: Porsche


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